Frostbiss statt Tauwetter – der Osten friert ein
Berlin und Brandenburg starten mit bis zu minus 20 Grad in den Tag, Atemwolken gefrieren zu Eiskristallen. Gegen Mittag setzt leichter Schnee ein – um wenig später in gefrierenden Regen überzugehen. Jede Stufe, jede Bordsteinkante verwandelt sich in eine Rutschbahn.
Die Polizei bittet, Autofahrten zu vermeiden und Warndreiecke griffbereit zu halten. Rettungsdienste stocken Personal auf, Kliniken melden erste Brüche und Prellungen, doch das dickste Kapitel schreibt „Elli“ noch etwas weiter südlich.
Denn über den Alpen baut sich das wahre Finale der „Walze“ zusammen – jetzt wird’s dramatisch.
Albtraum Montagmorgen – Straßen wie Schlittschuhbahnen
Kurz vor Tagesanbruch zieht von Westen her Regen auf, der auf tiefgefrorenen Böden zu klirrendem Blitzeis gefriert. Laster stranden quer, räumkommandos streuen pausenlos – doch das Glatteis versiegelt Asphalt, Schienen und Rollfelder.
Pendler sollen, warnen Experten, „wenn möglich zu Hause bleiben“: In Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Teilen Bayerns gilt die höchste Unwetterstufe. Wer dennoch startet, riskiert Sekundenbruchteile ohne Bremsweg
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